ハイキングをしませんでした

also dann muss ich mal den gestrigen tag zusammenfassen…

nachdem ich _minutiös_ (ok das ist jetzt gelogen) den aufstieg auf fuji-san geplant hab ging es gestern früh um 10:30 in takanohara los. mit einem starbucks cohi americano hotto gestärkt in den zug vollgepackt mit kram zu essen und 5 reserve lagen für meinen oberkörper, weil es kalt werden würde (offensichtlich…).

11:30 kyoto main station.. namiko wartet schon auf uns. tickets gekauft und los geht es mit dem shinkansen in richtung tokio

in nagoya stieg dann natsuki noch ein und unsere truppe war komplett. der shinkansen fuhr dann nur bis mishima und dort mussten wir in den regionalzug umsteigen nach numazu. hier fing eigentlich die ganze planung auch schon an zu bröckeln: wir kamen um 13:54 mit dem shinkansen an und hatten nur 6 minuten zum umsteigen. diese 6 minuten haben wir dann so vertrödelt, dass wir den zug gerade noch wegfahren gesehen haben: D’oh!

naja um uns dann selbst einen gefallen zu tun stiegen wir in den regionalzug auf dem gegenüberliegenden gleis ein um zwei stationen vom ziel weiter entfernt in den bestimmt auf uns wartenden express zug einzusteigen um dann ans ziel zu kommen :D eh klar..

also, der zug wartete natürlich nicht und wir mussten mit dem selben zug mit dem wir gekommen waren wieder retour fahren… wenigsten war es im zug klimatisiert und wir hatten einen sitzplatz. in atami kamen schon die ersten vorboten des unwetters ins haus geschneit… (ich kann schon gar kein richtiges deutsch mehr.. oder konnt ich das je?!)

 

(eines der schlimmsten bilder von mir.. urgs..)

interessanterweise erwischten wir dann in numazu (ziel des ersten abschnitts) sofort den zug nach gotemba von wo aus der bus rauf auf die 5th station subashiri (2000 m über meeresniveau) fährt. da ich ab und zu puffer eingeplant hatte erreichten wir den eingeplanten bus doch noch. im bus wurde das wetter durchwegs schlimmer… der regen wurde stärker, die temperaturen rutschten nach unten.. ich hatte schon 2 layer mehr aufm leib. an der endhaltestelle schüttete es aus kübeln! meine lust auf den anstieg fiel… in einer der berghütten hatten wir dann ein abendessen.. meiner meinung nach ein depressives um uns herum: gescheiterte bergsteiger; opas mit ihren enkeln, die es nicht mehr verantworten konnten ihre enkel auf den berg hinaufzutreiben. ängstliche mütter und stolze junge bergsteiger, die (ihrem gear nach zu schließen) nur auf solche witterungen gewartet haben, um sich selbst und dem berg was zu beweisen.

(das schöne unwetter)

jedenfalls machten namiko und ich noch ein paar bilder vom nahenden oder sich entfernenden unwetter und stiegen dann in den letzten bus talwärts. mike und natsuki kauften sich regenmäntel und waren wild entschlossen dem wetter zu trotzen! (unverantwortlich meiner meinung nach.. mein österreichisches alpenknie sagte mir, dass es viel zu unsicher ist und gefährlich sein könnte.. ist ja schon kein spaziergang auf 3776 m) nun gut die story von mike und natsuki muss nachgereicht werden, da ich sie noch nicht wieder getroffen hab.. aber namiko und ich haben auch noch was zu erzählen!

(berghütte)

als wir unten am bahnhof in gotemba wieder angekommen sind standen alle züge still, wegen dem heftigen unwetter. wir mussten ca. 2 h (pi mal daumen) auf den nächsten zug warten. was wir da schon wussten ist, dass wenn wir nicht sofort in einen der regionalzüge steigen verpassen wir den letzten shinkansen von mishima nach kyoto. glücklicherweise schämte sich das gesamte japanese railway personal dermaßen, dass sie veranlassten, dass ein shinkansen in mishima auf uns warten würde! auf uns! im pünktlichen japan würde einer der schnellsten züge auf uns warten?! der hammer, wie wir dachten :D

als wir dann endlich mishima erreichten wurde uns mitgeteilt, dass wir noch warten müssten bis wir fahren können… was das zu bedeuten hatte wusste niemand so richtig. also donnerten über uns (wir saßen im warteraum) die schnellsten züge hinweg und ich hoffte insgeheim, dass wir doch noch früh genug in kyoto ankommen, dass ich noch mit kintetsu nach takanohara zurückfahren kann.

ein netter geschäftsmann, der übrigens für eine patchinko firma arbeitet, sagte uns dann, dass nicht irgendein shinkansen auf uns wartet sondern extra der schnellste der züge für uns angehalten wird. ein sogenannter nozomi (hält zwischen osaka und tokio glaub 3 mal… kyoto, nagoya und yokohama, aber das ist reine spekulation) der tag war gerettet.. nozomis brauchen für die gleiche strecke ne halbe stunde weniger und sie kommen nie zu spät! in kyoto erreichte der zug planmäßig unser ziel und ich konnte mir noch aussuchen welchen kintetsu ich nehmen soll ;)

daheim angekommen schaute ich mir noch einen film an und verarbeitete den gestrigen tag im zug


(unser shinkansen!)

ich konnte kaum einschlafen und wachte auch zwischendurch öfters auf, irgendwie dachte ich immer, dass irgendwas faul ist… um halb 7 musste ich dann daran denken, was namiko über ihr erstes erdbeben gesagt hat.. sie wachte kurz davor auf und wusste, dass etwas nicht stimmt.. und prompt in dem moment geschah es.. takanohara wackelte! ein erdbeben mit dem epizentrum in der provinz kobe weckte kansai!.. war aber nicht wirklich schlimm. zuerst wusste ich auch gar nicht was los war etc.

ich sag nur wild..

naja das war der gestrige tag…

4 Antworten zu “ハイキングをしませんでした”

  1. sergeyfukov sagt:

    haett ich jetzt fast vergessen.. erdbebenlink http://www.jma.go.jp/en/quake/06063000391.html

  2. sergeyfukov sagt:

    hm… ich weiss jetzt nicht ob das bei euch auch so ausschaut… aber ich hab namiko nicht willentlich aus dem bild geschnitten… sie sitzt da rechts neben mir.. ;) sorry
    der link zum echten bild http://lh3.ggpht.com/stefan.scherer/SJkQGP3hWKI/AAAAAAAADFw/iB_fx1VIwOo/IMG_4025.JPG?imgmax=576

  3. tay sagt:

    shinksanen…#
    da fallen mir nur 2 Wörter dazu ein.. Schimpanse und Pansen… hmmm….

  4. sergeyfukov sagt:

    das war ja klar.. ABER mich wunderts, dass dieser kommentar nicht vom waschtl kommt. tay das musst du jetzt nicht unbedingt verstehen ;)

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